Die 3 Merkmale

der weiblichen Fruchtbarkeit

02.10.2014 17:37
von Bea Loosli
Bild: © Istockphoto.com

Anhand der Zyklus-Show hast du bereits gesehen, welch wunderbares Spektakel pro Monat in uns Frauen mit dem Höhepunkt – dem Eisprung – stattfindet. Es ist viel los! Die Natur hat ein wunderbares Schauspiel mit vielen wichtigen Darstellern für uns kreiert und alles funktioniert "einfach so". Stell dir vor, wir müssten uns Tag und Nacht um ALLE Funktionen unseres Körpers kümmern...wir wären sofort völlig überfordert oder wie man heute sagt: BURN OUT!

Die Natur hat uns 3 Merkmale der weiblichen Fruchtbarkeit mit auf den Weg gebeben.

  1. Körpertemperatur / Basaltemperatur

    Wie du in der Zyklus Show siehst, steigt unsere Körpertemperatur rund um den Eisprung markant an (zwischen 0,25 und 0,45 Grad). In der ersten Zyklushälfte ist die Temperatur eher tief, dann steigt sie beim Eisprung an, bleibt danach konstant hoch und sinkt beim Einsetzen der Menstruation wieder ab – ähnlich wie bei Ebbe und Flut. Ich selber verhüte nun schon seit 15 Jahren mit der Temperaturmethode und es ist faszinierend zu beobachten, wie sich die Temperatur verhält. Bin ich im Stress, sehe ich anhand der uneindeutigen Temperaturkurve sofort, dass ich einen Gang zurückschalten sollte. 
    Unser Zyklus ist nicht per „Zufall“ ugefähr gleich lang wie ein Mondzyklus. Wenn wir im Einklang mit der Natur leben, haben wir bei Vollmond den Eisprung und bei Leermond ziehen wir uns zurück und menstruieren. Fantastisch, wie alles im Einklang und ohne daran denken zu müssen, funktioniert!

  2. Zervixschleim / Zaubertrak

    Wenn wir Frauen natürlich verhüten, können wir während eines Monatszyklus eine Veränderung des Zervix Schleims feststellen. Anfangs braucht es etwas Übung. Die Beobachtung des Zervixschleims stimmt meistens mit der Temperaturkurve überein. Nach der Menstruation schliesst sich der Muttermund und wir haben wenig bis keine Zervixschleim-Aktivität.
    Der Zervixschleim ist jender Schleim, welcher tagsüber im Höschen ist und nicht zu verwechseln mit dem Schleim, wenn du erregt bist. Je näher es zum Eisprung geht, desto mehr Zervixschleim wird produziert, denn in diesem Zervixschleim können die Spermiem bis maximal 5 Tage überleben. Aus diesem Grund können wir Frauen am Tag vom Eisprung und an maximal 5 Tagen vorher schwanger werden! Je Näher es auf den Eisprung zugeht, desto ziehbarer wird dein Schleim (siehe Fotos).
    Am Tag um den Eisprung ist der Zervixschleim bei einigen Frauen sehr eindeutig bzw. wie „Eiklar“: durchsichtig und bis zu 1,5 cm ziehbar.
    Nach dem Eisprung wird der Zervixschleim wieder weisslich, flockig oder einige Frauen haben fast keinen Schleim mehr. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du eine Veränderung feststellt – es ist nicht bei jeder Frau gleich ausgeprägt – mach dir hier keine zu grosse Sorgen.

  3. Muttermund

    Gemäss der Zyklus Show, erhöht sich die Temperatur beim Eisprung und der Zervixschleim ist fast durchsichtig und ziehbar. Natürlich ist der Muttermund ein wichtiger Datsteller in der monatlichen Zyklusshow, denn wenn er zu ist, können wir keine Spermien empfangen (siehe Pillenshow - dort ist er konstant geschlossen). Nach der Mens schliesst sich der Muttermund wieder und öffnet sich etwa 5-8 Tage vor dem Eisprung erneut. Nach dem Eisprung schliesst sich der Muttermund erneut und deshalb sind wir nach dem Eisprung definitiv nicht mehr fruchtbar.

    Du kannst selber deinen Muttermund ertasten ob er offen oder zu ist. Anfangs braucht es etwas Übung aber es ist mega spannend wie alles zusammen passt. Ich empfehle morgens liegend im Bett mit dem Mittelfinger.

Als mir mit 21 Jahren bewusst wurde, dass wir Frauen an maximal 5 bis 7 Tagen schwanger werden können, war für mich klar, dass ich nur noch auf natürliche Art und Weise in Zusammenarbeit mit der Natur sicher und ohne Nebenwirkungen verhüten möchte.

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