Tanz dich Frau

Urweibliche Bewegungen

02.02.2016 16:00
von Danièle Nathalie
Copyright Bild: Danièle & Natahlie

Es sind Tänze voller archaischen, urweiblichen Bewegungen und Wesenszügen. Bewegungen, welche jede Frau zum Beispiel instinktiv währen dem Menstruieren oder während der Geburt ausübt. Kontraktionen, Spannung und Entspannung des Beckenbodens, der Bauchmuskeln und des ganzen übrigen Frauenkörpers führen in bewusster Ausübung zum Tanz.

Bauchtanz ist der Tanz für jede Frau

Das oben Beschriebene mutet so einfach an.

Doch kann wirklich jede Frau bauchtanzen? So wie die Tänzerin vom letzten Türkeiurlaub, die schier unmögliche Verrenkungen und schlangengleiche Bewegungen vollführte? Wir sagen JA!

Der Weg zu diesem JA führt über die weiblichen Wesenszüge, welche wir uns im Tanzstudio Layuna in das Bewusstsein tanzen. Damit meinen wir die ur-weiblichen Wesenszüge wie Selbstsicherheit, Stärke, Sinnlichkeit, Stolz, Mystik, Freiheit, Wild-Sein, Naturverbundenheit, Spiritualität… Diese werden bei manchen Frauen am Anfang der Bauchtanzkurse noch durch die gesellschaftlich antrainierten Wesenszüge überdeckt. Wesenszüge wie Bescheidenheit, Zurückhaltung, Brav-Sein, Schüchternheit, Unsicherheit, Scham, Unbewusstheit... Die antrainierten Wesenszüge nennen wir „Knoten“, weil sie uns Frauen blockieren.

Die Knoten lösen wir über gezielte Haltungstrainings, spielerischen Übungen, Krafttrainings und Dehnübungen und natürlich über den Tanz.

Alleine die Aufrichtung der Körperhaltung löst bei vielen schon den Knoten der Unsicherheit. Was erst nur in der wöchentlichen Bauchtanzstunde geübt wird, fliesst mit der Zeit automatisch in den Alltag ein. Die daraus resultierenden Erfahrungen, welche jede Einzelne macht, haben positive Auswirkungen auf das Selbstvertrauen. Stell dir vor: Sich zeigen, sich zur vollen Grösse aufrichten, in der Haltung einer Königin durchs Leben gehen… Das bleibt nicht wirkungslos. Weder im Alltag noch im Tanz. Ein Wechselspiel der zauberhaften Art.

Die Selbstliebe

Durch das Lösen der „Knoten“ erreicht die Frau eine neue Dimension des Körperbewusstseins: die Selbstliebe.

Dies beginnt mit der Akzeptanz  der „Problemzonen“, welche jede Frau zu haben glaubt.  Die Akzeptanz wird in Liebe gewandelt. Da die Körperzellen „zuhören“ wie wir mit ihnen umgehen, regenerieren sich diese unter dem Einfluss der Selbstliebe so, dass zum Beispiel die Straffung der Haut zusätzlich zum sportlichen Trainingsaspekt des Tanzes angeregt wird. Dies hört sich unmöglich an. Es ist aber so. Die Antworten auf dieses zauberhafte Phänomen der Zellregeneration finden sich in der Quantenphysik.

Die Schwesternschaft

In unseren Kursen legen wir grossen Wert auf das Miteinander. Die Frauen helfen sich zum Beispiel gegenseitig beim Erlernen neuer Bauchtanzelemente. Dies erreichen wir u.a. durch  kleinen Berührungen. Eine Nähe von Frau zu Frau wird geschaffen, die Vertrauen und Verbundenheit auslösen.

In diesen Momenten wird tanzend Oxytocin freigesetzt, das Hormon, welches auch das Göttinnenhormon genannt wird. Die wehenfördernde Eigenschaften sind gemeinhin bekannt. Auch dass die Milchejukalation beim Stillen angeregt wird und das Vertrauen und die Bindung gestärkt wird hat man schon gehört. Weniger bekannt ist, dass Oxytocin den Blutdruck verringert, den Kortisolspiegel senkt, beruhigend wirkt und die Wundheilung fördert. Neuste Forschungen sollen sogar Hinweise gefunden haben, dass es regulierend auf das Wachstum neoplastischer Zellen wirkt.

Vorallem im Tribaldance wird die heilsame Verbindung zwischen Frauen gestärkt. Tribaldance ist auf ein System mit Tanzkombinationen aufgebaut. Zu jeder Tanzkombination gibt es geheime Zeichen, welche sich die Tänzerinnen mitteilen und sich somit die nächste Tanzkombination anzeigen. So wird ein gemeinsames Improvisieren geschaffen, welches gegen aussen hin aber choreografiert wirkt. Ähnlich also, wie wir uns frühzeitliche Gesellschaftstrukturen vorstellen, die auf matrizentrischen Prinzipien aufgebaut waren. Oder anders gesagt: Frauen funktionieren und unterstützen sich im Miteinander: in der gelebten und in der getanzten Schwesternschaft.

Bauchtanz, Tribaldance und Gesundheit

Nebst den bereits umschriebenen psychischen, physischen und hormonellen Vorteilen verbessern und stärken diese Tänze körperlich konkret:

  • Beckenbodenmuskulatur
  • Körperhaltung
  • lindern Rückenbeschwerden
  • beugen Gelenkschäden vor
  • Muskulatur allgemein
  • Beweglichkeit

Zudem kann Bauchtanz und Tribaldance in der Geburtsvorbereitung und/oder Rückbildungsgymnastik eingesetzt werden.

TANZ DICH FRAU

..denn wir tanzen deine Schönheit, dein inneres Kind, deine reife Frau, die Göttin in dir. Wir tanzen für mehr Zufriedenheit und Glück. Wir tanzen die Selbstliebe. Wir tanzen die Gesundheit und die Heilung. Gemeinsam, in der Gruppe und im Einklang mit sich selber.

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