REZEPT bei Blaseninfekte

Veröffentlicht am 27. Mai 2018, von Heide Fischer

1. Durchspülung

Einerseits muss die Blase mit viel Trinken und aquaretischen, harntreibenden Pflanzen „durchgespült“ werden, damit Keime sich schlechter festsetzten können. 

Teemischung

  • Goldrutenkraut
  • Ackerschachtelhalm (Zinnkraut)
  • Brennesselblätter
  • Löwenzahnkraut
  • Birkenblätter

Dosierung
Mische diese Kräuter zu gleichen Teilen, trinke 3-5 Tassen pro Tag, daneben nur warmes, kohlensäurefreies Wasser

2. Harndesinfizierung

Dazu sind am besten Bärentraubenblätter geeignet, welche ihre Wirkung jedoch nur in einem alkalischen Harn entfalten.

Dosierung
3-5 Tassen pro Tag

Bärentraubentee kalt ansetzen (in kaltes Wasser geben und einwirken lassen), damit der hohe Gerbstoffanteil nicht allzu sehr zum Tragen kommt, der sonst zu Magenreizungen, schlimmstenfalls zu Übelkeit und Erbrechen führen kann.

Natron
Parallel zur Behandlung mit Bärentraubenblätter- oder Tinktur muss der Harn mit Natron alkalisiert werden.

Dosierung
1 TL auf ½ Liter Wasser über den Tag verteilt vor dem Essen trinken

Bitte trinke nichts was säurebildend wirkt wie:
Kaffee, Schwarztee, Fruchtsäfte, kohlensäurehaltiges Mineralwasser

Quelle: Frauen-Heilbuch von Heide Fischer

Sollten sich die Beschwerden innert einigen Tagen nicht verbessern bitten wir dich, eine Fachperson deines Vertrauens aufzusuchen. Gerne haben wir für dich gute Adressen von bewussten Fachpersonen zusammengetragen.

 

Heide Fischer

Geboren 1954, Mitbegründerin des Frauengesundheitszentrums IFF (Information für Frauen) in Heidelberg 1978.

Ärztin seit 1980.
Mutter eines Sohnes seit 1986.

Mitarbeiterin des Frauen- und Mädchen Gesundheitszentrums Freiburg 1990-98.

In eigener Praxis seit 1998 lebe und arbeite ich in Freiburg im Breisgau.

Und mein Anliegen... Schon während meines Studiums in Heidelberg interessierten mich die Naturheilkunde, das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele sowie die spezifischen gesundheitlichen Belange von Frauen.

Ganzheitliche Frauenheilkunde umfasst neben der Schulmedizin auch naturheilkundliche Methoden, ein psycho-somatisches Verständnis von Krankheitsentstehung und Heilung, sowie das Wissen um Eigenverantwortung und Selbstheilung.
Die Entdeckung der inneren Bilder als Quelle der Selbsterkenntnis und Selbstheilung eröffnete mir einen kreativen Umgang mit Gesundheit und persönlicher Entfaltung.

Es macht mir Freude, mein Wissen und meine Erfahrung zur Verfügung zu stellen und Frauen in ihren Heilungs- und Entfaltungsprozessen zu begleiten.

Vorträge, Seminare und Fortbildungen, viele Fachartikel und nicht zuletzt meine BücherFrauenheilbuch (2004), Frauenheilpflanzen (2006) und Körperweisheit (2009) sollen mein Anliegen einem größeren Publikum zugänglich machen.

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