Die dunkle Mutter

Veröffentlicht am 20. März 2018, von Bea Loosli & Barbara Stemmler

Die Phase der dunklen Mutter lädt dich ein, dich auf einen friedvollen Abschied/Übergang/Tod/Veränderung der Form vorzubereiten. Du nimmst wahr, wie du und dein Körper ganz natürlich immer langsamer werden. Dein Radius wird kleiner – ähnlich wie vor einer Geburt – du kannst einfach nicht mehr allzu grosse Sprünge machen, was aber biologisch sinnvoll ist. In deinem Umfeld machen viele Freunde, Bekannte – oder sogar eigene Kinder – diesen Schritt des Übergangs vor dir. Dieses Abschiednehmen in deinem Umfeld begleitet dich unbewusst auf deinen eigenen Tod vor. Sei mutig, sprich mit vertrauten Personen über deine Gedanken und Ängste. Der Tod ist der Gegenpol der Geburt und zusammen ergeben sie wieder Eins. Damit du überhaupt leben kannst, braucht es den Tod.

Eventuell stellst du fest, dass dich alte Rituale, Glaubensrichtungen, Spiele, Haustiere oder Essgewohnheiten, welche du noch aus deiner Kindheit kennst, wieder unglaublich anziehen und dir guttun. Wie Kinder, welche ihre eigene Fantasiewelt haben, begeben sich alte Menschen kurz vor dem Übergang in die Anderswelt (keltisches Gedankengut).

Versuche Hilfe von aussen anzunehmen. In dieser Phase ist es unendlich wichtig, dass du deine letzte Kraft für die inneren unbereinigten Prozesse nutzt wie:

  • Versöhnung
  • Vergebung
  • klärende Gespräche
  • was ich schon immer loswerden wollte
  • alte Lieben
  • uneheliche sowie KuckucksKinder
  • Segen

Versuche, anstrengende Arbeiten wie Haushalt, Finanzen, Einkaufen etc. abzugeben. Nach einem Leben voller Geben kommt nun der letzte Schritt, um Hilfe anzunehmen zu lernen.

Der Gedanke «ich will niemandem zur Last fallen»verursacht oft mehr Leid für alle Beteiligten. Lerne zu Bitten ohne schlechtes Gewissen. Es ist völlig natürlich und biologisch sinnvoll, dass jüngere den älteren Menschen helfen. So haben alle genügend Zeit, um langsam Abschied zu nehmen.

Je weniger auf deiner Seele lastet und dich vom Gehen abhält, desto einfacher und friedvoller kann der Übergang sein.

 

Bea Loosli & Barbara Stemmler

Die Texte der neuen Website zu allen Mondphasen der Frauen sind in Zusammanrbeit mit der Hausgeburtshebamme Barbara Stemmler entstanden. Ich durfte von ihr und ihrem grossen Wissen sehr viel profitieren. Wir haben uns sehr gut ergänzt und jedes unserer Treffen war für uns beide eine gegenseitige Bereicherung im Frausein.

Weitere Infos zu Barbara und ihrer unglaublich wertvollen Arbeit an und mit den Frauen am Puls des Lebens findest du hier

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