PMS – Prämenstruelles Syndrom

Veröffentlicht am 24. Mai 2018, von Bea Loosli

 

Wie du anhand des natürlichen, weiblichen Zyklus sehen kannst, sind wir Frauen «zyklische» Wesen. Es verändern sich nicht nur die 3 Merkmale der Fruchtbarkeit während eines Monatszyklus. Unser Wohlbefinden, Belastbarkeit, Emotionen, Lust, Antriebskraft, Haut und Haare – alles verändert sich im Laufe eines Monats.

Hyperempfindlich

Nach der lustvollen Phase vor und um den Eisprung (Frühling & Sommer) befinden wir uns in der 2. unfruchtbaren Zyklushälfte (Herbst & Winter). Im Herbst sind wir noch relativ entspannt, jedoch kann es vorkommen, dass wir uns 1–5 Tage vor der nächsten Mens (Winter) eher etwas aufgedunsen fühlen, die Brüste schmerzen, wir sind antriebslos, hyperempfindlich, emotional, zickig, putzwütig, bis hin zu mittel bis stark depressiv.

Wie ein Vulkan

Wir sind vor der Menstruation sozusagen wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch. Wir haben eine hohe Temperatur in der 2. Zyklushälfte (die Nestwärme), die Schleimhaut ist voll aufgebaut und wir werden biologisch sinnvoll auf eine eventuelle Befruchtung und Einnistung vorbereitet. Nun bekommt unser Hirn vor der nächsten Menstruation aber die Info, dass keine Einnistung stattgefunden habe.

Unbewusst sind wir biologisch tief traurig und enttäuscht, dass erneut keine Befruchtung und Einnistung stattgefunden hat. Aus diesem Grund sind wir Frauen vor der Mens viel emotionaler und auch schneller gereizt. Ein falsches Wort und wir flippen aus. Es kann vorkommen, dass wir am Tag vor der Mens wortwörtlich aus einer Mücke einen Elefanten machen und am nächsten Tag, wenn die Mens kommt, das Blut fliesst und die Temperatur wieder gesunken ist – der Vulkan sozusagen ausgebrochen ist –, wir alles wieder total easy und entspannt nehmen.

Da bei einigen Ladies diese oder einige der aufgezählten Merkmale bereits kurz nach dem Eisprung einsetzen, kann diese Phase für die Frauen selber und für deren Umfeld mehr als anstrengend empfunden werden. Andere spüren gar nix und wieder andere nehmen solche Veränderungen erst 1–2 Tage vor dem Einsetzen der Menstruation wahr.

Verbunden mit unserem Sein

Ich habe gelesen, dass wir Frauen um diese Zeit und vor allem während der Menstruation am stärksten mit der Natur und unserem ursprünglichen «Sein» verbunden sind.

Ich selber habe schon erlebt, dass ich jeweils vor der Mens einen starken Drang verspüre, wichtige Entscheidungen zu treffen, welche ich lange vor mir her geschoben hatte. Zum Teil war der Druck so stark, dass es mich fast zerrissen hat. Je mehr ich selber im Einklang mit mir bin, mir keine zu starken Kompromiss-Situationen gegen meinen Willen mehr antue, ich immer mehr meinen Herzensweg gehe und auf meine Intuition höre, desto weniger stark sind meine prämenstruellen Symptome. Dies ist meine persönliche Erfahrung und Wahrnehmung. Je mehr du in die beobachtende Haltung gehst, desto mehr erkennst du dich und deine Muster und es gelingt dir immer mehr, dich von diesen alten Mustern zu lösen.

Dein Weg

Je älter ich werde, desto weniger lange kann ich mich selber belügen. Dein Leben lädt dich sozusagen durch die prämenstruelle Phase ein, DEIN Leben zu leben – egal was andere sagen.

Sehr befreiend und sehr empfehlenswert: «NEIN» sagen OHNE SCHLECHTES GEWISSEN.

Östrogen

Selbstverständlich können starke PMS-Symptome auch andere Gründe haben wie zum Beispiel die Östrogendominanz in unseren Breitengraden. Wir haben in unserem Trinkwasser (verursacht durch Frauen, welche die Pille nehmen) einen massiven Östrogenüberschuss, welcher nicht aus dem Trinkwasser gefiltert werden kann. In vielen kosmetischen Artikeln sowie in Pestiziden und in vielen Plastiken hat es ebenfalls östrogenaktive Stoffe drin, welche zusätzlich deinen Östrogenspiegel anheben.

Die Anhebung des Östrogenspiegels verursacht auf der Gegenseite einen Progesteronmangel. Dieser macht unserer Biologie einen Stricht durch dir Rechnung, denn ein zu starker und lang anhaltender Progesteronmangel hat einen Einfluss auf die Fortpflanzung. Es gibt sogar einige Tierarten, welche deshalb bereits ausgerottet wurden.

Auch wir sind nicht weit davon entfernt. Einige Frauen nehmen dieses Ungleichgewicht jeden Monat durch starke PMS-Symptome oder Schwierigkeiten bei der Fortpflanzung wahr.

Auf natürliche Art & Weise kann dieses Ungleichgewicht von Östrogen & Progesteron durch die Wild Mexican Yams-Wurzel wieder behoben werden. Ein ultra spannendes Buch dazu hier sowie die wunderbare Yams Wurzel-Creme hier.

Ebenfalls helfen dir in der 2. Zyklushälfte Teemischungen mit Schafgarbe und/oder Frauenmänteli.

Es macht immer Sinn zum Beispiel in einer Kinesiologie Sitzung auszutesten, wann dein Körper was in welcher Dosis möchte - Adressen siehe hier

 

Bea Loosli

Gründerin & Inhaberin von Ladyplanet

Meine ungestillte Neugier dem natürlich Frau Sein im Einklang mit der Natur auf den Grund zu gehen, hat mich 2010 inspiriert, Ladyplanet ins Leben zu rufen.

Es liegt mir am Herzen, meine 19-jährige Erfahrung mit der natürlichen Verhütung sowie die Entdeckung der genialen Menstruationstassen authentisch, ohne Tabus und humorvoll mit den Frauen zu teilen. Nach so vielen Begegnungen mit Frauen empfinde ich die Themen Sexualität und Kinderwunsch als ebenfalls sehr wichtig, um auch hier tabulos Vorurteile und festgefahrene Situationen wenn möglich zum Wohl von allen aufzulösen.

Da ich lebe und liebe was ich an den öffentlichen Anlässen teile, finden immer mehr Frauen und Männer das Vertrauen zurück in die genialen Abläufe der Natur.

Kommentare zum Artikel

22. August 2019 - 12:08 Uhr Anne
CBD-Öl wurde eingeführt, um die Produktion von Stimulationen zu reduzieren, die Schmerzen verursachen. Mit CBD erweitern sich die Blutgefäße, was die Durchblutung erhöht und mehr Sauerstoff hilft, die Muskeln zu entspannen. Auf diese Weise werden Sie die Krämpfe schnell los. Sie werden sich entspannen können und es wird keine Schmerzen in Ihrem Körper geben. https://formulaswiss.com/blogs/pms/how-can-cbd-help-with-pms

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