Post-Pill-Syndrom

Veröffentlicht am 24. Mai 2018, von Daniela Kramer

Unter diesem Begriff fasst man alle Beschwerden zusammen, die nach dem Absetzten der Pille auftreten. Vor allem Frauen, die lange die Pille eingenommen haben, leiden oft unter solchen Probleme. Es kann zum Ausbleiben der Menstruation kommen, zu ausbleibenden Eisprüngen sowie zu vermehrten prämenstruellen Beschwerden. Zudem wird die Vaginalflora von der Pille stark beeinflusst, so dass sich nach dem Absetzten manchmal eine Vaginalpilzinfektion bilden kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass die Natur einige sehr gute Pflanzen als Unterstützung zu bieten hat. Wichtig ist, dass das Hormonsystem reguliert, der Körper entgiftet, die Gebärmutter gereinigt und die Schleimhaut wieder aufgebaut wird. Zusätzlich ist eine Zyklus regulierende Pflanze von Vorteil.

Eine der wichtigsten Pflanzen in meinen Augen, ist der Frauenmantel. Es ist DAS Mittel bei allen Frauenthemen. Er hat die Fähigkeit, das Hormonsystem zu regulieren. In der 1ten Hälfte des Zyklus regt er den Eisprung an. In der 2ten Hälfte des Zyklus reguliert er die Gelbkörperhormone und beugt PMS- und Regelbeschwerden vor.

Zudem finde ich, darf die Mariendistel nicht fehlen. Alle Medikamente belasten die Leber. Deshalb ist es wichtig, die Leber immer mit zu entgiften. Die Mariendistel hat nicht nur die entgiftende Wirkung, sondern kann als einzige Pflanze die Leber wieder regenerieren.

Ich selber arbeite sehr gerne mit den spagyrischen Essenzen. Hier einige weitere Pflanzen. Aber noch etwas vorne ab. Da jede Frau einzigartig ist, sollte auch jede Mischung einzigartig sein. Deshalb empfehle ich euch, lasst euch beraten. (NaturheilpraktikerInnen oder in einer Drogerie)

Hormonsystem ausgleichend / anregend:

  • Frauenmantel
  • Beifuss

Gelbkörperhormone anregend (2. Zyklushälfte):

Lymphfluss anregend & Schleimhaut aufbauend:

  • Storchenschnabel
  • Weisse Taubnessel

Pflanzen, die helfen den Zyklus (Rhythmus) wieder zu finden:

  • Baldrian
  • Brechnuss

 

Daniela Kramer

Als ich vor 14 Jahren meine Ausbildung als Drogistin EFZ begann, wusste ich bereits, dass ich mich nach Abschluss der 4-jährigen Lehrzeit im Bereich Naturheilkunde weiterbilden möchte. Dieses Ziel habe ich ab 2007 mit der Ausbildung zur Naturheilpraktikerin verfolgt und im 2010 erreicht. Es folgte ein Jahr Praktikum, für das ich 2011 die Bewilligung des Kantons Bern erhielt. Seit 2012 arbeite ich in meiner eigenen Praxis als kant. appr. Naturheilpraktikerin. Somit kann ich nun mein gesamtes Wissen an meine Patienten weitergeben. Mein Wunsch ist es, zusammen mit ihnen eine Besserung der Beschwerden zu erzielen. Um dies zu erreichen kann ich auf folgende Therapiemöglichkeiten zurückgreifen: Ableitungsverfahren, Fussreflexzonenmassage, Kinesio Taping,  Kopfschmerz- u. Migränetherapie und Phytotherapie.

Die Wirkungen der Pflanzen faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Besonders in der Frauenheilkunde haben diese einen hohen Stellenwert und können aus eigener Erfahrung sehr gut angewendet werden. Sei dies z.B. bei Menstruationsproblemen, PMS, in der Schwangerschaft & Stillzeit und den Wechseljahren. Wie ein altes Sprichwort schon sagte: Für Alles ist ein Kraut gewachsen.

Praxis Purpurea

Daniela Kramer (kant. appr. Naturheilpraktikerin & dipl. Fussreflexzonentherapeutin)
Frutigenstrasse 16
CH - 3600 Thun

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