Rezept für den Östrogenausgleich

Veröffentlicht am 18. Mai 2018, von Heide Fischer

Der Leinsamen hat einerseits östrogenähnliche Eigenschaften, die z.B. bei wechseljahrbedingt trockenen Schleimhäuten Linderung bringen, andererseits ist er in der Lage, bei prämenstruellem Brustspannen, die Östrogenrezeptoren im Brustgewebe zu blockieren. Der Fachbegriff für diese Eigenschaft des Leinsamens heisst SERM (selective entrogen receptor modulation). Er kann also je nach Erfordernis des Körpers östrogenählich oder östrogenwidrig wirken.

Die Pharmaindusite versucht bei manchen Wechseljahrespräparanten zur Knochenstabilität einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Beim Leinsamen haben wir den Östrogenausgleich BILLIG UND OHNE NEBENWIRKUNGEN.

Dosierung

1-2 EL geschrotete(!) Leinsamen täglich ins Müsli oder in den Kräuterquark eingerührt zu sich nehmen. 

Das wunderbare Leinöl von www.pflanzenoel.ch kann zusätzlich direkt eingenommen oder als Salatöl benutzt werden.

WICHTIG: das Leinöl hat ein Ablaufdatum und darf nur KALT genossen werden! Bitte nicht erhitzen!

WICHTIG: Beim Genuss von Leinsamengenügend dazu trinken, pro Löffel Leinsamen eine grosse Tasse Tee oder Wasser trinken. Der Leinsamen quillt im Verdauungstrakt sehr stark auf, was seine verdauungsfördernsde Wirkung ausmacht, dafür braucht er jedoch viel Flüssigkeit, sonst bewirkt er das Gegenteil, entzieht dem Darm Wasser und verursacht Verstopfung!

Neben den östrogenausgleichenden Inhaltsstoffen, den Ballast- und Schleimstoffen enthält der Leinsamen auch grössere Mengen Omega-3-Fettsäuren, die nachgewiesenermassen den Cholesterinspiegel senken und krebswidrig (als so genannte Radikalfänger) wirken können. 

Quelle: Frauen-Heilbuch von Heide Fischer

Sollten sich die Beschwerden nicht verbessern bitten wir dich, eine Fachperson deines Vertrauens aufzusuchen. Gerne haben wir für dich gute Adressen von bewussten Fachpersonen zusammengetragen.

 

Heide Fischer

Geboren 1954, Mitbegründerin des Frauengesundheitszentrums IFF (Information für Frauen) in Heidelberg 1978.

Ärztin seit 1980.
Mutter eines Sohnes seit 1986.

Mitarbeiterin des Frauen- und Mädchen Gesundheitszentrums Freiburg 1990-98.

In eigener Praxis seit 1998 lebe und arbeite ich in Freiburg im Breisgau.

Und mein Anliegen... Schon während meines Studiums in Heidelberg interessierten mich die Naturheilkunde, das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele sowie die spezifischen gesundheitlichen Belange von Frauen.

Ganzheitliche Frauenheilkunde umfasst neben der Schulmedizin auch naturheilkundliche Methoden, ein psycho-somatisches Verständnis von Krankheitsentstehung und Heilung, sowie das Wissen um Eigenverantwortung und Selbstheilung.
Die Entdeckung der inneren Bilder als Quelle der Selbsterkenntnis und Selbstheilung eröffnete mir einen kreativen Umgang mit Gesundheit und persönlicher Entfaltung.

Es macht mir Freude, mein Wissen und meine Erfahrung zur Verfügung zu stellen und Frauen in ihren Heilungs- und Entfaltungsprozessen zu begleiten.

Vorträge, Seminare und Fortbildungen, viele Fachartikel und nicht zuletzt meine BücherFrauenheilbuch (2004), Frauenheilpflanzen (2006) und Körperweisheit (2009) sollen mein Anliegen einem größeren Publikum zugänglich machen.

Kommentare zum Artikel

Noch keine Kommentare vorhanden.

Einen Kommentar schreiben