Wechseljahre & Menopause verstehen

Verstehe, was in den Wechseljahren mit deinem Körper, deinen Gefühlen und deinen Hormonen passiert.

Auf dieser Seite findest du:

Grundlagen: Was sind die Wechseljahre?

Die Wechseljahre sind dein innerer Herbst – eine natürliche Übergangsphase von der fruchtbaren in die unfruchtbare Lebensphase. Eine Zeit der Veränderung und oft auch des Loslassens.

Dein Zyklus verändert sich, Eisprünge werden seltener und irgendwann bleibt die Menstruation ganz aus.

Was bedeutet eigentlich Menopause?

Ganz einfach: Die Menarche ist deine erste Menstruation – die Menopause deine letzte.

Welche Blutung tatsächlich die letzte war, weisst du erst im Nachhinein: wenn mindestens 12 Monate keine Menstruation mehr aufgetreten ist und es dafür keine andere Ursache gibt.

Die Menopause ist also keine jahrelange Phase, sondern deine letzte Menstruation.

Die Menarche eröffnet deine fruchtbare Lebensphase.

Die Menopause beendet sie.

Die Phasen der Wechseljahre

Die Wechseljahre verlaufen bei jeder Frau anders. Auch das Alter ist individuell – die Angaben dienen deshalb nur zur Orientierung.

Prämenopause – etwa ab 35–40 Jahren

Dein Zyklus ist meist noch regelmässig und Eisprünge finden weiterhin statt. Erste hormonelle Veränderungen können beginnen, ohne dass du viel davon bemerkst.

Perimenopause – häufig ab etwa 40–45 Jahren

Jetzt wird der hormonelle Wandel deutlicher. Eisprünge werden seltener, Zyklen können kürzer oder länger werden und typische Wechseljahresbeschwerden können beginnen.

Menopause – meist zwischen 45 und 55 Jahren

Die Menopause bezeichnet deine letzte Menstruation. Im Durchschnitt tritt sie ungefähr mit 51 Jahren ein.

Postmenopause – danach

Jetzt beginnt eine neue Lebensphase: Die Eierstöcke haben ihre Funktion eingestellt und die natürliche Fruchtbarkeit ist beendet.

Manche Beschwerden verschwinden mit der Zeit, andere können noch eine Weile bleiben oder treten sogar erst ab jetzt auf.

Die Wechseljahre sind wie eine 2. Pubertät. Frauen stellen oft ihr ganzes Leben nochmals auf den Kopf. Alte Rollen passen nicht mehr. Bedürfnisse verändern sich. Jetzt komme ich wieder dran.

Häufige Wechseljahrbeschwerden verstehen

Die Wechseljahre fühlen sich bei jeder Frau anders an. Manche spüren kaum etwas, andere werden von ihrem Körper ordentlich durchgeschüttelt. Schlaf, Gewicht, Stimmung, Schleimhäute, Sexualität oder Hitzewallungen können sich verändern.

Was macht dir gerade zu schaffen?
Plötzlich heiss und kurz darauf wieder kalt? Hitzewallungen gehören zu den häufigsten Beschwerden der hormonellen Umstellung in den Wechseljahren

→ Bea's Tipps zu Hitzewallungen
Du bist todmüde und trotzdem ist an Einschlafen und/oder Durchschlafen nicht zu denken? Hormonelle Veränderungen vor allem das Progesteron, welches zu fehlen beginnt, da nicht mehr oft ein Eisprung stattfindet - können unter anderem deinen Schlaf beeinflussen – und fehlender Schlaf macht den Alltag nicht gerade leichter.

→ Bea's Tipps zu Schlafstörungen
Du weisst genau, was du sagen möchtest – aber das verdammte Wort ist einfach weg? Brain Fog, Vergesslichkeit sowie Konzentrations- und Wortfindungsstörungen können in den Wechseljahren auftreten.

→ Bea's Tipps zu Brain Fog
Von himmelhoch jauchzend bis „lasst mich alle in Ruhe“? In den Wechseljahren können sich Stimmung, Belastbarkeit und emotionales Wohlbefinden verändern oder Frauen können schneller als sonst in ein Burnout oder eine Depression abrutschen und niemand fragt, wie es den Hormonen geht. Weniger Eisprünge - weniger oder gar keine Progesteronausschüttung mehr und das fehlt uns, denn das ist unser körpereigenes Antidepressiva und Wohlfühlhormon. Deshalb geht es vielen Frauen psychisch während der Schwangerschaft sehr gut, da die Plazenta konstant Progesteron produziert.

→ Bea's Tipps zu Stimmungsschwankungen und Depressionen
Du isst wie immer und plötzlich sitzt das Gewicht vor allem am Bauch? In den Wechseljahren verändert sich häufig die Fettverteilung – Hormone, Stoffwechsel, Stress und Lebensstil spielen dabei zusammen.

→ Bea's Tipps zu Gewicht und Menobauch
Du stehst morgens auf und fühlst dich plötzlich 20 Jahre älter? Gelenkschmerzen können in den Wechseljahren auftreten und werden erstaunlich oft nicht mit der hormonellen Veränderung in Verbindung gebracht.

→ Bea's Tipps zu Gelenkschmerzen
Plötzlich fühlt sich alles trockener an? Die hormonellen Veränderungen der Wechseljahre können sich auch an Haut, Augen, Mund und Vaginalschleimhäuten bemerkbar machen, denn das Estriol beginnt zu sinken.

→ Bea's Tipps zu trockene Schleimhäute
Sex fühlt sich plötzlich anders an oder tut sogar weh? Scheidentrockenheit und Veränderungen der Lust können in den Wechseljahren auftreten – und müssen weder tabuisiert noch einfach hingenommen werden. Warte nicht zu lange und hole dir Hilfe.

→ Bea's Tipps
Beim Husten, Niesen oder Sport geht plötzlich ein Tröpfchen daneben? Blase, Harnröhre und Beckenboden können sich rund um die Wechseljahre ebenfalls verändern, da das Estriol und Testosteron sinkt – Blasenschwäche und Inkontinenz sind nichts, wofür Frau sich schämen muss.

→ Bea's Tipps

In den Wechseljahren kann sich auch deine Beziehung verändern. Und beim Sex? Vielleicht entdeckst du jetzt erst, was dir wirklich gefällt.

Ganzheitlich durch die Wechseljahre

Wechseljahre sind für mich nicht einfach ein Hormonthema.

Darm, Stoffwechsel, Nährstoffe, Schlaf, Bewegung, Stress und Sexualität spielen zusammen. Deshalb schaue ich lieber auf das ganze System als nur auf einen einzelnen Hormonwert.

Mein Ansatz beginnt bei einer guten körperlichen Basis. Erst danach wird genauer angeschaut, wo Unterstützung wirklich sinnvoll ist.

Und auch emotional ist der innere Herbst Transformation pur: Beziehung, Sexualität und alte Themen können plötzlich an die Oberfläche kommen.

Häufige Fragen zu Wechseljahren & Menopause

Die Wechseljahre werfen oft viele Fragen auf. Hier findest du kurze Antworten zu Perimenopause, Menopause, Beschwerden, Fruchtbarkeit und den Veränderungen in dieser Lebensphase.

Die Wechseljahre beginnen bei jeder Frau zu einem anderen Zeitpunkt. Häufig zeigen sich erste Veränderungen in den 40ern; die Menopause (die letzte Periode in deinem Leben) selbst tritt meist zwischen 45 und 55 Jahren ein.
Typisch sind Veränderungen des Zyklus: Er kann kürzer, länger oder unregelmässiger werden. Auch Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen oder andere Beschwerden können dazukommen.
Die Perimenopause ist die Übergangszeit, wenn sich alles langsam verändert. Als Menopause bezeichnet man rückblickend die letzte Menstruation, wenn während mindestens 12 Monaten keine weitere Blutung mehr aufgetreten ist und keine andere Ursache vorliegt.
Ja. Solange du dich in der Perimenopause befindest, können weiterhin Eisprünge stattfinden und eine Schwangerschaft ist noch möglich. Gerne berate ich dich persönlich, damit du auch in dieser Phase sicher hormonfrei verhüten kannst.
Das ist sehr individuell. Beschwerden können sich über mehrere Jahre verändern, stärker oder schwächer werden und teilweise auch nach der Menopause noch auftreten. Man geht davon aus, dass die Wechseljahre bis zur letzten Blutung etwa 10 Jahre dauern können.
Das hängt davon ab, welche Beschwerden dich belasten und wie stark sie sind. Lebensstil, nicht-hormonelle Behandlungen und hormonelle Therapien können je nach Situation infrage kommen – bei stärkeren Beschwerden lohnt sich eine individuelle medizinische Beratung. Gerne helfe ich dir dabei in einer Beratung oder Begleitung deinen individuellen Weg zu finden.

Kurse & Begleitung durch die Wechseljahre

Du möchtest deine Wechseljahre besser verstehen oder wissen, wo du bei dir anfangen sollst?

Ob Kurs, 1:1 Beratung oder 3-monatige Begleitung – wähle die Unterstützung, die gerade zu dir und deiner Lebensphase passt.

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