Warum nehme ich trotz gesunder Ernährung und Sport nicht ab?
Vielleicht liegt es gar nicht an deiner Disziplin.
"Ich esse gesund."
"Ich mache drei Mal pro Woche Sport."
"Ich verzichte auf Zucker."
"Ich habe Kalorien gezählt."
"Ich habe Intervallfasten ausprobiert."
"Ich war sogar bei Weight Watchers."
Und trotzdem passiert…
nichts.
Jeden Morgen steigst du auf die Waage.
Und jedes Mal hoffst du, dass endlich eine kleinere Zahl erscheint.
Stattdessen kommen Zweifel.
"Vielleicht esse ich doch zu viel."
"Vielleicht fehlt mir einfach die Disziplin."
"Vielleicht bin ich zu faul."
Lass mich dir etwas sagen.
Die meisten Frauen, die zu mir kommen, sind nicht zu undiszipliniert.
Sie sind vielmehr erschöpft.
Erschöpft davon, ständig gegen ihren eigenen Körper kämpfen zu müssen.
Frauen sind keine Männer mit Brüsten.
Ein Satz, der provoziert.
Aber er stimmt.
Fast alle Ernährungsempfehlungen wurden ursprünglich an Männern untersucht.
Frauen hingegen…
…haben Hormone.
…einen Zyklus.
…monatliche Veränderungen.
…Schwankungen im Stoffwechsel.
…Schwankungen im Energiebedarf.
Und trotzdem erwarten wir von unserem Körper jeden Tag dieselbe Leistung.
Das funktioniert nicht.
Die Waage kennt deine Geschichte nicht.
Die Waage zeigt nur eine Zahl.
Sie weiss nicht…
- wie du schläfst.
- wie hoch dein Stresslevel ist.
- ob du ständig Blasenentzündungen hast.
- ob du PMS hast.
- ob du seit Jahren hormonell verhütest.
- ob dein Darm ständig rebelliert.
- ob du seit Monaten keine Energie mehr hast.
Dein Körper besteht nicht aus Kalorien.
Er besteht aus Milliarden Zellen.
Hormonen.
Nerven.
Bakterien.
Gefühlen.
Und genau deshalb ist Abnehmen so viel komplexer.
7 mögliche Gründe, warum dein Körper nicht loslassen kann
1. Dein Körper steht unter Dauerstress
Stress bedeutet für den Körper:
Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, Reserven loszulassen.
Viele Frauen funktionieren.
- Den ganzen Tag.
- Familie.
- Job.
- Kinder.
- Partnerschaft.
- Haushalt.
- Social Media.
- Nie Pause.
Der Körper reagiert darauf.
Nicht weil er böse ist.
Sondern weil er dich schützen möchte.
2. Deine Hormone sprechen mit.
Viele Frauen erleben Veränderungen:
- nach dem Absetzen der Pille
- nach einer Schwangerschaft
- in den Wechseljahren
- bei starkem PMS
Hormone beeinflussen unter anderem:
- Hunger
- Sättigung
- Wasserhaushalt
- Energie
- Stimmung
Deshalb schaue ich nie nur auf den Teller.
3. Vielleicht kämpft dein Darm.
Der Darm wird häufig unterschätzt.
Dabei beeinflusst er:
- dein Immunsystem
- deine Energie
- dein Wohlbefinden
- deine Verdauung
Manche Frauen berichten über Beschwerden wie Blähungen, Müdigkeit oder ein anhaltendes Völlegefühl, obwohl sie sich ausgewogen ernähren. Solche Symptome können viele Ursachen haben – unter anderem auch individuelle Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel. Deshalb lohnt es sich, die Situation ganzheitlich zu betrachten, statt vorschnell eine einzige Erklärung anzunehmen.
4. Gesund bedeutet nicht automatisch gesund für dich.
Das ist einer meiner Lieblingssätze.
Denn ich erlebe Frauen, die täglich:
🥑 Avocado
🥜 Nüsse
🍅 Tomaten
🥛 Milchprodukte
🍞 Vollkornbrot
essen…und überzeugt sind:
Das ist gesund.
Vielleicht schon.
Aber ist es auch gesund für dich?
Jeder Körper reagiert individuell.
5. Dein Zyklus ist keine Nebensache.
Viele Frauen kennen ihren Zyklus kaum.
Dabei verändert sich dein Körper praktisch jede Woche.
Mal bist du voller Energie.
Mal könntest du den Kühlschrank leer essen.
Mal lagerst du Wasser ein.
Mal fühlst du dich leicht.
Die Waage schwankt deshalb oft ganz natürlich.
6. Vielleicht bekämpfst du die falsche Ursache.
Viele Frauen versuchen:
✔️ noch weniger essen
✔️ noch mehr Sport
✔️ noch mehr Disziplin
Dabei fragt kaum jemand:
Warum hält dein Körper überhaupt fest?
Das ist die spannendere Frage.
7. Dein Körper arbeitet nicht gegen dich.
Das ist wahrscheinlich die wichtigste Botschaft dieses Artikels.
Ich glaube nicht, dass unser Körper unser Feind ist.
Ich glaube…
…er kommuniziert.
Und manchmal sprechen wir einfach nicht dieselbe Sprache.
Meine Geschichte
Mit 21 Jahren setzte ich die Pille ab.
Damals erklärten mich viele für verrückt.
Heute – über 26 Jahre später – weiss ich:
Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Viele meiner Beschwerden verschwanden.
Ich begann, meinen Zyklus zu verstehen.
Ich lernte meinen Körper neu kennen.
Und genau deshalb begleite ich heute Frauen.
Nicht mit Patentlösungen.
Sondern mit einem offenen Blick auf das grosse Ganze.
Wann kann ein ImuPro-Test sinnvoll sein?
Immer wieder begegnen mir Frauen, die sagen:
"Ich habe schon alles ausprobiert."
Wenn zusätzlich Beschwerden wie:
- Blähungen
- Müdigkeit
- diffuse Verdauungsprobleme
- wiederkehrende Entzündungen
- Gewichtszunahme
- Hautprobleme
- Endometriose, PCOS und Lichen Sclerosus
- oder das Gefühl bestehen, auf bestimmte Lebensmittel empfindlich zu reagieren,
vorliegen, kann ein ImuPro-Test ein Baustein sein, um weitere Anhaltspunkte zu gewinnen.
Er ersetzt keine ärztliche Diagnose und ist auch keine Garantie dafür, die Ursache zu finden. Aber er kann helfen, individuelle Zusammenhänge besser zu verstehen – insbesondere dann, wenn andere Erklärungen bereits geprüft wurden.
Deshalb beginnt bei mir alles mit einem Gespräch.
Ich möchte nicht einfach einen Test verkaufen.
Ich möchte zuerst verstehen:
Wer bist du?
Wie lange begleiten dich deine Beschwerden?
Was hast du bereits ausprobiert?
Was belastet dich wirklich?
Denn manchmal braucht es gar keinen Test.
Und manchmal ist genau dieser Test der fehlende Baustein.
Du musst deinen Weg nicht alleine gehen.
Ich weiss, wie frustrierend es sein kann, wenn man sich ständig bemüht und trotzdem keine Antworten findet.
Deshalb begleite ich Frauen authentisch, ehrlich und ganzheitlich.
Nicht, weil ich alle Antworten habe.
Sondern weil ich gemeinsam mit dir die richtigen Fragen stellen möchte.
Der erste Schritt muss kein Test sein.
Er kann auch einfach ein unverbindliches Kennenlerngespräch sein.
Gemeinsam schauen wir, welche nächsten Schritte für dich sinnvoll sind – und ob ein ImuPro-Test überhaupt zu deiner Situation passt.
Bea Loosli
Gründerin & Inhaberin von Ladyplanet
